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Leistungen
der Analysesoftware
Entfernung
von Hintergrundobjekten
Bei
der Aufnahme von Gefäßen mit Wasserlinsen müssen
alle sichtbaren Objekte außer den Wasserlinsen aus dem Analysebild
entfernt werden. Dabei handelt es sich um die Ränder des
Gefäßes, Spiegelungen von Wasserlinsen an der Glaswand,
Wurzeln, Beugungsränder des Becherbodens oder z. B. Sediment.
Diese werden automatisch erkannt und entfernt. Sollte dies mit
Hilfe der angebotenen Methoden nicht vollständig möglich
sein, weil z. B. ein neuer Gefäßtyp verwendet wurde,
können die Methoden assistentengestützt leicht optimiert
und gespeichert werden.
Erkennung
der einzelnen Fronds/Sprosse
Der
LemnaTec Scanalyzer separiert aus der komplexen Kolonienstruktur
die einzelnen Fronds und macht sie für eine individuelle
Analyse zugänglich. Auch hier garantiert eine differenzierte
Formerkennung die biologisch richtige Trennung und Randerfassung
der Fronds. Die fertig konfigurierten Auswertungsmethoden können
bei Bedarf leicht selbst optimiert werden. Einzelne Fehler bei
der Fronderkennung lassen sich durch eine komfortable, intuitiv
gestaltete Korrekturoberfläche gegebenenfalls manuell beheben.
Dabei können Fronds gelöscht, geteilt, vereinigt oder
hinzugefügt werden.
Farbklassifizierung
Durch
ein mehrstufiges Verfahren, bei dem der Anwender in einer intuitiven
Benutzeroberfläche Farben zu Farbklassen (z.B. Hellgrün,
Gelb, etc.) oder auch zu Bonitierungsklassen (z.B. gesund, nekrotisch,
chlorotisch) als Falschfarbenbild zusammenstellt, wird die visuelle
Bonitierung nachgebildet. Die Bonitierung erfolgt dann automatisch
und ordnet die Farben reproduzierbar, schnell und bequem in Farb-
oder Bonitierungsklassen ein. Die Farben können direkt aus
den Bildern entnommen und als Farbschemata für weitere Analysen
abgespeichert werden. Bei der Erstellung neuer Farbschemata sind
Originalbild und Falschfarbenbild nebeneinander sichtbar.
Das
Originalbild eines Wasserlinsentests mit gesunden und nekrotischen
Fronds. Der LemnaTec Scanalyzer erkennt alle Fronds und markiert
sie entsprechend.
So
erkennt man sofort die Auswirkung von Schemaveränderungen.
Auf diese Weise kann der visuelle Eindruck und die Bewertung des
Anwenders im Computer reproduzierbar quantifiziert aber auch jederzeit
verändert werden.
Aus
dem Kantenbild kann auch ein Falschfarbenbild generiert werden.
So werden Effekte besser sichtbar.
Die
so festgelegte Farbklassifizierung wird sowohl auf die Gesamtfläche
aller Fronds als auch auf jeden Frond einzeln angewendet.
Datenauswertung
Einzelbild
Zum
flexiblen Arbeiten - besonders in der Forschung - können
Einzelbilder von Testansätzen bildanalytisch ausgewertet
werden. Für jeden einzelnen Frond liegt nach der Bildanalyse
ein detaillierter Datensatz zur Fläche, Farbe und Form der
Wasserlinsen vor. Dieser wird für eine Reihe von Standardanwendungen
ausgewertet. Da die Daten ex-portierbar sind, lassen sich flexibel
weitere Auswertungen anschließen. Neben der Anzahl der Fronds
und der Gesamtfläche kann aus der Farbklassenverteilung der
Gesamtfläche eine kompakte Darstellung desvisuellen
Eindrucks eines Testansatzes dokumentiert werden.
Neben
Wachstumsgeschwindigkeit und Farbveränderungen kann auch
die Frondgröße durch das Testgut beeinflußt werden.
Hier zeigt die Größenverteilung der Fronds (als Fläche
oder Anzahl) objektiv die Reaktion der Wasserlinsen. Durch Kombination
von Größenverteilung und Farbklassifizierung lassen
sich auch physiologische Biomarker wie z. B. das bevorzugte Absterben
großer Fronds sehr einfach feststellen und dokumentieren.Diese
erste Datenauswertung wird graphisch dargestellt. Die ent-sprechenden
Tabellen und Bilder sind exportierbar.
Testreihenmanagement
und Auswertung
Der
Normalfall der Anwendung des LemnaTec Scanalyzers ist der Routinebetrieb
mit Messreihen, die entsprechend internationaler Normen häufig
zwei- bis vierfach ausgewertet und dokumentiert werden müssen.
Alle
Teilschritte des gesamten Biotests werden durch den Scanalyzer
unterstützt. So können alle für einen normkonformen
Test zu protokollierenden Daten eingegeben und später mit
ausgedruckt werden. Der Verdünnungsassistent hilft beim Ansetzen
von Konzentrationsreihen und bei der Probenbenennung. Von den
Einzelansätzen jedes Tests können zu jedem Testzeitpunkt
Aufnahmen in beliebiger Reihenfolge gemacht werden, die dann klar
sortiert als Datenfiles abgespeichert werden. Die Identifizierung
der Testansätze ist mit einem Barcodescanner komfortabel
automatisierbar. Der Messreihenassistent sorgt für die nötige
Übersicht bei der Qualitätskontrolle. Die Ergebnisse
der Einzelparameter stehen am Testende als Übersicht mit
Vorschaugraphiken und als Datenfiles exportfähig zur Weiterbearbeitung
bereit.
Die
bequemste Auswertung erfolgt mit dem separaten Auswertungspaket
LemnaStat, welches alle Messdaten normkonform einschließlich
der statistischen Auswertung bis zur Angabe von EC- und NOEC-Werten
weiterbearbeitet. LemnaStat kann auch ohne Scanalyzer für
Biotestauswertungen eingesetzt werden.
Alle
Daten werden in einer übersichtlichen Form aufbereitet und
als Report ausgegeben. Dabei werden auch bisher nicht zugängliche
Daten wie die Größenverteilung angegeben.
Dokumentation
Alle
Bilder und Daten werden so gespeichert, dass jederzeit alle angewandten
Methoden und die manuellen Eingriffe rückverfolgbar dokumentiert
werden können. Dies erlaubt eine umfassende Qualitätskontrolle
z. B. nach der guten Laborpraxis (GLP). Alle Bilder sind zur individuellen
Dokumentation exportierbar.
Perspektiven
Die
Quantifizierung von Flächen, Formen und Farben ist auch bei
zahlreichen weiteren Biotests notwendig. Bitte fragen Sie uns
nach dem aktuellen Stand der Entwicklungen.
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